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35 Jahre Kindergebrauchtkleidermarkt

SPD-Frauen stolz auf Vorreiterrolle

Seit 35 Jahren veranstalten die Dillinger SPD-Frauen ihren beliebten Kindergebrauchtkleider­markt.

Angefangen hatte alles im Jahre 1978 im damaligen SPD-Parteibüro in der Dillinger Johannesstraße. Als diese Räume zu eng wurden, zog man um in die Altenbegegnungsstätte Rathaus. Auch die war bald zu klein, so dass man 1986 das Foyer der Stadthalle anmietete. Wegen Renovierungsarbeiten in der Stadthalle, veranstaltete man den Markt anschließend in der Römerhalle Pachten. Angegliedert waren dabei Spielsachen- und Bücher-Flohmärkte. Darüber hinaus gab es Kommunionkleider-Märkte sowie Junioren- und Erwachsenen-Kleidermärkte. Aufgrund der besseren Parkmöglichkeiten und der größeren Übersicht zog man vor 5 Jahren wieder zurück ins Foyer der Stadthalle.

Ein besonderes Highlight war für die Dillinger SPD-Frauen die Einladung zum SPD-Bundesparteitag 1986 in Nürnberg, wo sie ihre Aktion auf Bundesebene vorstellen durften und Ihnen besondere Anerkennung für hervorragende Vertrauensarbeit ausgesprochen wurde.

In den Anfängen teilweise belächelt, sind die Dillinger Sozialdemokratinnen stolz darauf, inzwischen so viele  Nachahmer gefunden zu haben. In jedem Frühjahr und Herbst werden allein im Kreis Saarlouis in über 20 Orten Kinderkleider- Börsen durchgeführt. Eltern sowie Alleinerziehende nehmen die Angebote gerne wahr und schonen so die Haushaltskasse. Dieser Ansatz und die Tatsache, dass Umwelt und Ressourcen durch die direkte Weiterverwendung der Kleidung geschont werden, war und ist den SPD-Frauen über alle die Jahre wichtig. Aus dem  Verkauf von selbst gebackenem, gespendetem Kuchen und Getränken wurden und werden die Reinerlöse einem guten Zweck zugeführt.

Zum Jubiläum kam auch SPD-Generalsekretär und Bundestagskandidat Reinhold Jost, MdL und die Dillinger Stadtverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Petra Berg vorbei. Sie bedankten sich bei den heutigen Organisatorinnen Brigitte Bastong, Inge Kreisel und Hiltrud Wald sowie  ausdrücklich bei allen SPD-Frauen, die sich im Laufe der Jahrzehnte für die gute Sache ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hatten. Friedel Beckinger, Ideengeberin der Börse und mit Käthe Mittermüller und Hiltrud Wald „Frauen der ersten Stunde“ hatte eigens eine Jubiläumstorte gebacken. Zur Feier des Tages überreichten  die SPD-Frauen allen AusstellerInnen ein kleines Präsent.

Der nächste Kindergebrauchtkleidermarkt im Jubiläumsjahr findet am 21. September statt. Anmeldungen werden ab 30. August 2013 entgegen genommen.


Fotos vom Kindergebrauchtkleidermarkt

 

SPD Stadtverband wählte neuen Vorstand

20 Personen umfasst der neue Vorstand des SPD Stadtverbandes Dillingen. Bei der Wahl am 3. Dezember bedankte sich SPD-Kreisvorsitzender Reinhold Jost für die gute politische Arbeit der vergangenen beiden Jahre. Dillingen habe maßgeblich zum Erfolg der SPD im Kreis Saarlouis beigetragen.

Aus der politischen Arbeit der vergangenen beiden Jahre hat der Landkreis die Initiative zu Ganztagsschulen aufgegriffen. Olaf Papesch berichtete aus dem Kreistag: Im Schulzentrum an der Konrad-Adenauer-Allee wird der Landkreis eine Mensa für 400 Schüler(innen) bauen. Die Förderung der echten Ganztagsschule wird auch in den kommenden Jahren ein wichtiges Anliegen der SPD sein.

Petra Berg als neue Vorsitzende des Stadtverbandes bedankte sich bei Hiltrud Wald für ihr eifriges Arbeiten, von dem die SPD über mehrere Jahrzehnte profitiert hat. Hiltrud Wald wird dem neuen Vorstand als Beisitzerin angehören.

So sieht der neue Vorstand aus:

Vorsitzende: Petra Berg

Stellvertreter: Winfried Haan, Antonino Orlando

Schriftführer: Norbert Fegert

Kasse: Klaus Köppe

Presse: Wolfgang Birk

Bildung: Hanne-Clara Wendorff

Organisation: Giuseppe Magro Malosso

Beisitzer: Edith Bock, Thomas Brücker, Herbert Groß, Rudi Hoffmann, Christine Ney, Edgar Rupp, Patrick Schmitt, Thomas Steimer, Hiltrud Wald, Heike Wendorff.


Reinhold Jost soll für Ottmar Schreiner kandidieren

In einer außerordentlichen Vorstandssitzung des Kreisverbandes Saarlouis hat Otmar Schreiner den Rückzug seiner Kandidatur für die Bundestagswahlen 2013  aus gesundheitlichen Gründen bekanntgegeben. Ottmar Schreiner gehört dem deutschen Bundestag seit 1980 an.

Der SPD Stadtverband Dillingen  und alle Freundinnen und Freunde wünschen ihm eine baldige Genesung.

Der Kreisvorstand der SPD Saarlouis hat einstimmig vorgeschlagen, Reinhold Jost als neuen Kandidaten zu nominieren. Reinhold Jost gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten, die die SPD im Saarland tragen. Er ist parlamentarischer Geschäftsführer des SPD-Landtagsfraktion, Generalsekretär der SPD Saar und Kreisvorsitzender der SPD Saarlouis.

Seine erste Rede mit Blickrichtung auf den Bundestagswahlkampf wird Reinhold Jost beim Pachtener Schweinskäsessen am 18. Januar, 19.00 Uhr in der Römerhalle halten.

Auch der saarländische Parteivorsitzende der SPD und Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr Heiko Maas wird einen Ausblick auf die Herausforderungen des Jahres 2013 geben.

Das Schweinskäsessen gehört als erste politische Veranstaltung des Neuen Jahres zu den wichtigsten Ereignissen im Kalender der saarländischen SPD. Es findet nunmehr zum 28. Mal statt.

Im Zeichen des Bundestagswahlkampfes wird ein spannendes, politisches Event erwartet.


Ehrung für Paul Defossez-SPD Antrag umgesetzt

Bereits ist April 2010 hat die SPD-Stadtratsfraktion - in Abstimmung mit dem SPD-Stadtverband - den Antrag gestellt, eine Straße oder einen Platz nach Paul Defossez
zu benennen. Der Antrag war wie folgt begründet:

„Herr Defossez war  langjähriger Techn. Direktor der Dillinger Hüttenwerke AG und dies in der besonders schwierigen Wiederaufbauzeit. Nachdem bereits ab dem 18. März 1945 in Dillingen  die Waffen schwiegen, begann Paul Defossez schon am 25. März mit den Aufräumarbeiten und dem Aufbau des Werkes. Er führte „US Hütt“ als Technischer Direktor von 1945 bis 1967.
Weggefährten schildern Herrn Defossez

-    als brillanten, innovationsfreudigen Techniker,  mit dem richtigen Blick für die Zukunftsfähigkeit des Werkes, die heute noch weltweit Anerkennung findet;

-    als solidarischen Menschen, dem hohe Wertschätzung in der gesamten Belegschaft entgegen gebracht wurde;

-    als lebendiges Beispiel guter deutsch-französischer Zusammenarbeit.

Die Verdienste des Herrn Defossez würden mehrere Seiten füllen. Etliche davon fanden sicher auch schon Erwähnung bei der Verleihung der Ehrenbürger-Würde durch die Stadt Dillingen.
Im Rahmen des Jubläumsjahres „325 Jahre Dillinger Hütte“ wäre es  eine Geste des Dankes und der Anerkennung nicht nur für Paul Defossez, sondern „für das Leben von und mit der Hütte“, von dem wir alle profitieren.
Wir würden uns freuen, wenn dieser Vorschlag von der Stadtverwaltung unterstützt würde und gemeinsam mit allen  Fraktionen beraten und beschlossen werden könnte.

Wir könnten uns vorstellen, die derzeitige Lindenstraße in Paul-Defossez-Straße umzubenennen. Hier steht das ehemalige Defossez-Haus - heute Domizil der „Kleinen Hüttenbären“ – und das Schlafhaus der Hütte war in unmittelbarer Nähe. Von Vorteil wäre, dass es außer dem Städtischen Bauhof und dem Wertstoffhof nur wenige Anwohner gibt, die von der Adressenänderung betroffen wären.“ So der SPD-Antrag.

Die Umsetzung im Jubläumsjahr klappte leider  nicht mehr, es waren einige technische Hürden zu nehmen. Den Sozialdemokraten ist wichtig, dass alle Fraktionen zustimmten und jetzt die ehemalige Lindenstraße in Paul-Defossez-Allee umbenannt wurde. So wurde einem hoch verdienten Bürger Ehre zuteil und sein Andenken bleibt in Dillingen lebendig.


Die SPD Saar trauert um Ottmar Schreiner

Maas: „Wir werden lange darauf warten, wieder einen wie ihn zu sehen“

Der SPD-Landesvorsitzende und stellvertretende Ministerpräsident Heiko Maas erklärt zum Tod von Ottmar Schreiner, der am 6. April nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist:

„Die SPD Saar trauert um Ottmar Schreiner. Mit großer Bestürzung haben wir seinen Tod zur Kenntnis nehmen müssen. Unser aller Mitgefühl gilt seiner Familie, mit der wir gemeinsam trauern. Nicht nur als Politiker, sondern insbesondere aufgrund seiner menschlichen Qualitäten war Ottmar Schreiner einzigartig. Er hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. Das Saarland verliert mit Ottmar Schreiner nicht nur einen seiner profiliertesten Politiker. Mit seinem Tod verstummt auch eine Stimme, die weit über die Landesgrenzen hinaus geachtet und gehört wurde.

In einem solchen Moment fällt es schwer, die Emotionen und Gedanken in Worte zu fassen, denn er war vielen ein wahrer Freund, mir ganz besonders. Auf ihn war immer Verlass. Sein Wort galt. Auch ich bin ganz persönlich dankbar, ein Stück des Weges gemeinsam mit ihm Seit an Seit geschritten zu sein. Dass er jetzt nicht mehr da ist, kann ich mir noch gar nicht vorstellen.

Aufrichtigkeit, Glaubwürdigkeit, Standhaftigkeit. Das hat Ottmar Schreiner immer ausgezeichnet. Politiker zu sein war für ihn kein Beruf, sondern Berufung. Ottmar Schreiner ist sich und seinen Überzeugungen immer treu geblieben. Er ist nie den leichten Weg gegangen, sondern immer den Weg, den er selbst für richtig gehalten hat. Dabei hat er viel erreicht, aber auch Niederlagen erlitten. Sie haben ihn gezeichnet, aber nie gebrochen.

Der Einsatz für die sozial Schwachen unserer Gesellschaft war immer sein wichtigster Antrieb. Die Arbeitnehmer haben ihm ebenso viel zu verdanken wie seine Partei. Es gab und gibt wenige in der SPD, denen so viel Respekt und Sympathie entgegen gebracht wurde wie ihm, zu Recht. Wir werden lange darauf warten, wieder einen wie ihn zu sehen. Die SPD war für ihn immer Heimat und Familie. Hier hatte er sich geborgen gefühlt, auch wenn ihm mal der politische Wind ins Gesicht blies. Wo andere aufgegeben haben, hat Ottmar Schreiner erst angefangen zu kämpfen. Der SPD hat er so auch in schwierigen Zeiten Orientierung gegeben. Leider haben viele erst spät gemerkt, dass sein politischer Kompass der Richtige war. Als Bundestagsabgeordneter seines von ihm so geliebten Saarlouis, als Bundesgeschäftsführer der SPD, als Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), als stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion oder in seinen politischen Anfangsjahren als stellvertretender Juso-Bundesvorsitzender und als Vorsitzender der Studentenschaft an der Saar-Uni: Ottmar Schreiner hat auf all seinen Lebens-Stationen unermüdlich für seine Überzeugungen gekämpft und der Politik so seinen eigenen, unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Ottmar Schreiner war immer ein Kämpfer. Den letzten Kampf hat er jetzt verloren. Aber sein politisches Vermächtnis bleibt dauerhaft Verpflichtung für uns. Wir werden ihn nie vergessen.“


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