Navigation

Springe direkt zu

- -

A- A A+

Inhaltsbereich


Seit über 40 Jahren Kinder-Gebrauchtkleider-Markt

Trotz großer Konkurrenz ist der SPD-Kindergebrauchtkleidermarkt (KGKM) zweimal jährlich  interessant und beliebt. Die Maxime der SPD-Frauen, durch moderate Preise den Eltern direkt entgegen zu kommen, bewährt sich.  Beim Herbst-Termin konnten die 70 Tische  wieder relativ großzügig im Foyer platziert werden, sodass auch für BesucherInnen ausreichend Platz war.

Das Wetter spielte mit. So boten die Kinder draußen auf der Wiese in Eigenregie ihre ausrangierten Spielsachen an. Ausstellern wie Besucherinnen und Besuchern war es angenehm, in der Bistro-Ecke  mit großartiger Kuchentafel, eine kleine Pause einzulegen.

Hoch zufrieden war SPD-Stadtverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Petra Berg. Sie und ihre SPD-Frauen Sylvia Hoffmann, Inge Kreisel, Gerdi Plewka, Ulli Wessel und Hiltrud Wald kümmerten sich um AnbieterInnen und Gäste. In diesem Jahr wurde ein Spenden-Tisch für die AWO-Kleiderkammer aufgestellt. Dieser war zum Ende der Veranstaltung reichlich gefüllt.

Die SPD-Frauen sagen ein herzliches Danke für alle Kleider-,  Kuchen- und Brezelspenden und bedanken sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung, besonders bei den Männern + Frauen  für das Auf- und Abschlagen der Tische: Wolfgang Birk, Herbert Gross, Christian Schillo, Sylvia Hoffmann, Johanna Hoffmann, Christian Krause, Helmut Latz,  und Edwin Reiter.



100 Jahre SPD Dillingen

SPD Dillingen feiert ihre 100-jährige Geschichte: Ehrenvorsitzender Dittmar Wächter (Stadtverbandsvorsitzender 1985-2005), Werner Schlosser (Stadtverbandsvorsitzender 2005-2012), Andreas Kleber (Vorsitzender der Stadtratsfraktion), Sylvia Hoffmann (Bürgermeister-Kandidatin), Erwin Planta (Bürgermeister 1994-2004), Petra Berg (Stadtverbandsvorsitzende seit 2012) und Hiltrud Wald (frühere Ortsvereinsvorsitzende Pachten)

Dillingen. Rückblicke und Ausblicke: Rund 50 Gäste kamen zur Jubiläums-Matinee der SPD in der Dillinger Stadthalle.

Mit einer Matinee in der Stadthalle feierte die SPD Dillingen am Sonntag ihr 100-jähriges Bestehen. Ex-Bürgermeister Erwin Planta beleuchtete die Entstehungsgeschichte des Ortsvereins. Dittmar Wächter, von 1985 bis 2005 Vorsitzender des Stadtverbandes und seitdem Ehrenvorsitzender, hielt den Rückblick auf die Nachkriegsgeschichte der Partei. Den Ausblick auf ein „soziales Dillingen“ gab Sylvia Hoffmann, seit 2014 Vorsitzende der SPD Innenstadt und aktuell auch Bürgermeister-Kandidatin.

Als Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes hatte Petra Berg zunächst die rund 50 Gäste begrüßt. „Der Tag ist auch für Dillingen etwas Besonderes“, verwies sie auf die wechselvolle Geschichte der Dillinger Sozialdemokraten. Deren komplizierte Entstehungsgeschichte analysierte zunächst Planta. Sein Vortrag begann mit der Frage: „Feiern wir möglicherweise ein oder gar drei Jahre zu früh?“

Vor hundert Jahren im Februar 1919 habe es im damaligen Gasthaus Lindenhof (später Café Zech) zwar eine Versammlung von Gewerkschaftern gegeben, aber eine förmliche Partei-Gründung erst ein Jahr später: am 16. Mai 1920, allerdings ein Ortsverein der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei (USP), der saarländischen Ausgabe der USPD, die sich 1917 in Gotha von der SPD abgespalten hatte. Es gab starke sozialistische Strömungen in der USP, auch in Dillingen.

1921 seien die Dillinger USP-Mitglieder sogar mehrheitlich zur KPD übergetreten. Nur Franz Glauben, der schon bei der Versammlung 1919 dabei war, habe die Sozialdemokratie in der Hüttenstadt stabilisiert und 1922 einen SPD-Ortsverein gegründet. Obwohl die förmliche Gründung also erst drei Jahre später stattfand, könne man „mit Fug und Recht“ sagen, dass die Wurzeln der Dillinger SPD in den Februar 1919 zurückreichen, erklärte Planta: „Glückauf zu 100 Jahren SPD Dillingen.“ Mit der Rolle der SPD bei der Rückgliederung des Saarlandes an das Deutsche Reich 1935 endete sein Vortrag.

Da die Partei im Nationalsozialismus verboten war, begann der Rückblick von Wächter folglich mit der Neugründung nach dem Krieg. In Dillinger Gasthaus „Schiedsmann“ kamen im August 1946 etwa 25 Mitglieder zur Bildung eines neuen Ortsvereins zusammen. Doch erst Anfang der 1960er Jahre habe eine „stetige Aufwärtsentwicklung“ eingesetzt.

Detailliert berichtete Wächter das Wachstum der Mitgliederzahlen, die Ergebnisse der Kommunalwahlen, die Zahlen der Stadtrats-Mandate sowie die Wechsel an der Spitze der Dillinger Ortsvereine. 1977 schlossen sich die Dillinger Ortsvereine Innenstadt, Überm Berg, Diefflen und Pachten zum SPD-Stadtverband zusammen. 1985 wurde der Ortsverein Dillingen-Nord gebildet. 1984 wurde mit Lothar Grund erstmals ein Sozialdemokrat Erster hauptamtlicher Beigeordneter, die SPD wurde bei der Kommunalwahl zur „bestimmenden Kraft“ im Stadtrat.

1989 schaffte die SPD erstmals die absolute Mehrheit im Rat und 1994 sei „der Höhepunkt der Entwicklung“ erreicht worden: Planta wurde zum ersten Dillinger SPD-Bürgermeister. Mitte der 1990er Jahre habe die Partei 150 Neu-Mitglieder in nur zweieinhalb Jahren, den höchsten Zuwachs landesweit auf insgesamt 1100 SPD-Mitglieder, in Dillingen verzeichnet. Der Verlust der absoluten Mehrheit 1999 und vor allem die verlorene Bürgermeisterwahl 2003 seien daher „herbe Niederlagen“ gewesen.

Trotz der „langen Zeit der Opposition“, meinte Wächter, blicke man der Kommunalwahl zuversichtlich entgegen. In einer kämpferischen Rede forderte Sylvia Hoffmann, den Fokus wieder stärker auf die sozialen Belange zu richten.

Musikalisch umrahmt wurde das SPD-Jubiläum von Wolfgang Winkler, der vor allem Lieder aus der Geschichte der Arbeiterbewegung vortrug. Passend dazu wurden 22 Tafeln einer Ausstellung der Stiftung Demokratie Saarland zur 150-jährigen SPD-Geschichte gezeigt.


Wir werden dich nicht vergessen!

Am 12. März 2019 verstarb unser langjähriger Weggefährte Dr. Rudi Peter. Rudi Peter wurde am 5. Oktober 1926 geboren. Beruflich war der promovierte Jurist und Soziologe als Assistent des Arbeitsdirektors der Dillingen Hüttenwerke und von 1969-1987 als Leiter des Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft ISO tätig.

Dr. Rudi Peter wurde 1954 Mitglied der SPD. Von 1964-1969 gehörte er dem Dillingen Stadtrat an. Rudi Peter war 1977 Mitbegründer des SPD-Stadtverbandes Dillingen und seiner vier Ortsvereine. Er blieb acht Jahre lang Stadtverbandsvorsitzender. Ihm folgte sein bisheriger Stellvertreter Dittmar Wächter. 1985 gründeten Rudi Peter und Dittmar Wächter den SPD-Ortsverein Dillingen Nord, den Rudi Peter acht Jahre lang als Vorsitzender leitete. Danach waren Gerhard Müller (1993-95) und Dittmar Wächter (1995-2016) Ortsvereinsvorsitzende. Rudi Peter war bis 2010 als politischer Berater im Vorstand tätig.

Dr. Rudi Peter war ein politischer Visionär mit einem sensiblen Blick für die Herzen und die Bedürfnisse der Bürger. Schon Ende der siebziger Jahre initiierte er Projekte für Senioren: Unter anderem der Mobile Soziale Dienst, die Akademie für Ältere in Saarbrücken und die Leitstelle älter werden gehen auf seine Initiative zurück.

Vor über 30 Jahren gründete er die Zukunftswerkstatt. Ein wichtiges Anliegen waren ihm Fragen der Energie der Zukunft. Deshalb engagierte er sich sehr stark in Projekten, die mit Solarenergie in Zusammenhang standen: Solarkocher für Afrika, Solarausstellungen, Solarbootrennen und viele weitere Projekte gehen auf seine Initiative zurück.

Für sein ehrenamtliches Wirken erhielt Dr. Peter im Jahr 2004 das Bundesverdienstkreuz und 2014 die Willy-Brandt-Medaille, die höchste und selten vergebene Auszeichnung der SPD.

 

Wir verlieren mit Dr. Rudi Peter einen aufrichtigen Politiker und zuverlässigen Freund, dessen Handeln in besonderem Maße von Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit geprägt war.


Volles Haus beim Schweinskäsessen der Dillinger SPD

 
 

Rund 240 Gäste kamen am 18. Januar 2019 in die Römerhalle, um die Neujahrsveranstaltung der SPD Dillingen, das Schweinskäsessen, zu erleben. In diesem Jahr stehen die Kommunalwahlen im Vordergrund des politischen Interesses.

Die Dillinger SPD-Bürgermeisterkandidatin Sylvia Hoffmann und Landrat Patrik Lauer hielten engagierte Reden zur Verbesserung der Situation in Dillingen. Sylvia Hoffmann ist die Verbesserung der Wohnsituation in Dillingen ein ganz wichtiges Anliegen. Auch für die schulische Bildung muss von der Stadt deutlich mehr getan werden. Die steigende Armut trifft die Bevölkerung in Dillingen sehr stark. Auch hier muss die Stadt Hilfe leisten. Und nicht zuletzt der Abbau der Polizei: Sylvia Hoffmann kann nicht verstehen, warum der Bürgermeister und der Innenminister in der Hüttenstadt, die auf Platz vier der saarländischen Kriminalstatistik steht, auch noch Personal abbauen.

Anschließend ehrte die SPD-Landesvorsitzende Anke Rehlinger Dillinger SPD-Mitglieder für 40- und 50-jährige Mitgliedschaft. Und dann kam der Schweinskäs. Rund 600 Portionen hatten die Pachtener Schweinskäskocher vorbereitet. Im anschließenden Showteil traten die Golden Girls Pachtener Dickkäpp auf. Glückliche des Abends war Gerlinde Plewka, die eine von Heiko Maas gestiftete Berlin-Reise gewann.


Dillinger Krankenhaus soll 2019 schließen

Petra Berg: Der Alleingang der Marienhaus GmbH zur Schließung des Standortes Dillingen ist ein herber Schlag

Die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Petra Berg erklärt zur beabsichtigten Schließung des Krankenhauses Dillingen: „Die Mitteilung der Marienhaus GmbH, den Standort Klinikum Dillingen zu schließen erfolgt überaus überraschend und entgegen vorheriger Absprachen. Die in 2014 eingesetzte Projektgruppe, die ein innovatives Zukunftskonzept für diesen Standort erarbeiten sollte, wurde bei dieser Entscheidung völlig übergangen.“


„Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Klinikträger gestaltet sich nach meinen Vorstellungen völlig anders. Die Tatsache, dass weder die Projektgruppe, aber vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diese Entscheidungsfindung nicht miteinbezogen wurden, ist ein herber Schlag ins Gesicht all derjenigen, die sich um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der Patientinnen und Patienten Tag für Tag in Dillingen verdient machen“, moniert Berg.


Berg fordert, diese Entscheidung zwingend nochmal zu überdenken und eine transparente Informationspolitik jetzt unverzüglich zu betreiben: „Dazu gehört insbesondere, dass die Marienhaus GmbH offenlegt, welches Konzept sie zur Verhinderung arbeitsrechtlicher Nachteile für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfolgt und welche Absprache mit möglichen Investoren getroffen wurden.“


28.09.2014

Madatsträger 2014 - 2019


Rechter Inhaltsbereich